Sicherheit für Hochbett und Etagenbett

Ein Hochbett und Etagenbett sollte höchstmögliche Sicherheit bieten, denn schließlich geht es um unsere Kleinen.

Natürlich gibt es hierfür, wie für fast alles in Deutschland, eine DIN Norm. Das “Deutsches Institut für Normung” (kurz DIN) ist ein Dienstleister für Normung und Standardisierung. Die DIN erstellt mit ihren über 30.000 externen Experten aus der Wirtschaft Normen für fast alles. Am bekanntesten sind die DIN Normen für Papiergrößen z.B. “DIN A4”.

DIN Norm für das Hochbett und Etagenbett

Die DIN Normen EN 747-1 und EN 747-2 sind beim Erwerb von einem Hochbett oder Etagenbett von besonderer Bedeutung. Erfüllt ein Hoch- oder Etagenbett nicht mindestens diese Normen, sollte man die Finger von ihnen lassen. Alle, die von uns im Hochbetten Test und Etagenbetten Test getesteten Betten, erfüllen diese Normen und könne bedenkenlos gekauft werden.

Logo des Deutsches Institut für Normung (DIN)

Die DIN Norm EN 747-1 steht für “Anforderungen an die Sicherheit, Festigkeit und Dauerhaltbarkeit von Etagenbetten und Hochbetten für den Wohnbereich” und die DIN Norm EN 747-2 für “Prüfverfahren für Etagenbetten und Hochbetten für den Wohnbereich”.

Inhalt der Normen EN 747-1 und EN 747-2

Im Folgenden liste ich Ihnen die Anforderungen auf, die ein Hochbett oder Etagenbett mindestens erfüllen muss um den Normen DIN EN 747-1 und DIN EN 747-2 gerecht zu werden.

  • Stand- und kippsicher: Die einzelnen Elemente des Bettes müssen sich stabil und fest verbinden lassen.
  • Keine Kanten: Alle Oberflächen, Schrauben und Kanten müssen abgerundet und glatt sein.
  • Bohrlöcher und Rohrenden verschlossen: Bohrlöcher müssen über eine Abdeckung verfügen und Rohrenden (bei Metallbetten) müssen verschlossen sein.
  • Holz oder Metall: Kunstoff oder Spannplatten sind nicht zu empfehlen. Das Bett sollte idealerweise aus massivem Holz oder Metall gefertigt sein.
  • Fixierter Roll- oder Lattenrost: Der Rollrost oder Lattenrost sollte befestigt sein, damit beim Spielen keine Lücken zwischen Liegefläche und Bettrahmen entstehen können. Dies kann nämlich zu erheblichen Verletzungen führen.
  • Abstand der Latten: Der Abstand der Lattenelemente sollte nicht größer als 75 mm betragen.
  • Absturzsicherung für oberes Bett: Bei einem Hochbett oder Etagenbett muss das obere Bett mit einem Zaun, Gitter oder Geländer ausgestattet sein. Sie muss mind. 16 cm über die Oberkante der Matratze hinausragen. Diese Grenze muss in Form einer Linie im Bettrahmen eingezeichnet sein um den Kauf einer geeigneten Matratze zu erleichtern.
  • Zugang zum Bett: Zwischen 30 cm und 40 cm muss der Zugang zum oberen Bett breit sein. Dieser dient dem einfachen Einstieg und zudem wird das Hinausfallen vermieden.

Anforderungen an die Leiter

  • Fest mit dem Bett verbunden: Die Leiter muss fest am Bett befestigt sein (z.B. fest verschraubt oder verleimt).
  • Handlauf: Idealerweise verfügt die Leiter über einen Handlauf.
  • Abstand der Trittstufen: Der Abstand der einzelnen Stufen sollte zwischen 20 cm und 30 cm betragen.
  • Breite der Stufen: Die Breite der einzelnen Stufen sollte mindestens 30 cm betragen um einen sicheren Auf- und Abstieg zu ermöglichen.
  • Tiefe der Stufen: Die Tiefe der Stufen sollte mindestens 9 cm betragen um ausreichend Sicherheit zu bieten.
  • Erste Stufe nicht zu hoch: Die erste Stufe der Leiter sollte 40 cm nicht übersteigen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: